Alle gehen rauf, wir gehen runter: 12% für die Umwelt!

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Normalerweise berichten wir meistens von schweißtreibenden Abenteuern und Adrenalin-geladenen Aktionen. In diesem Artikel geht es um das Slow Motion Abenteuer von Jörg Knorr. Der Flensburger Reisejournalist war 2000km mit seiner Piaggio Ape mit maximal Tempo 50 quer durch Deutschland unterwegs. Immer dabei: Sein reacha SPORT, sein Kajak und sein SUP.


Die Idee vom Slow Motion Abenteuer

Auf drei Rädern Norddeutschland entdecken. Mit diesem ungefähren Plan stieg Jörg Ende Mai 2020 in seine Piaggio Ape Classic und düste fast immer mit Vollgas abseits der Autoahnen mit maximal Tempo 50 den Ufern von Flüssen, Seen und der Ostsee entgegen. Mit einem Kajak auf dem Dachträger, SUP-Board, Faltrad, einem reacha SPORT Fahrradanhänger und Camping-Equipment im Laderaum wollte er dort halt machen, wo spannende Gewässer auf ihn warteten. Vielfalt statt Strecke machen – so könnte man ungefähr umreißen, was der Flensburger vorhatte. Hier eine kleine Episode, bei der Jörg die Strecke zwischen Lütow und Koserow auf der die Sinne verwöhnenden Insel Usedom insgesamt dreimal zurücklegte.

Wer ist Jörg Knorr

Jörg Knorr ist Reisejournalist, Fotograf und Referent für Messen und Veranstaltungen. Über seine eigene Motivation sagt der gebürtige Rostocker: "Wie sieht es hinter der mehr oder weniger markanten Linie aus, wo Himmel und Wasser zusammen rücken? Das heraus zu finden ist mein Antrieb." Dafür erkundet der Fotograf maritime Landschaften und ist mit seiner Kamera unterwegs. Teilweise ergeben sich seine Abenteuer dabei von selbst.

Auf seiner Homepage kajaktraum.de stellt er seine Abenteuer und Reisen vor. Als Wassersport-Enthusiast war von unseren Fahrradanhängern für SUP und Kajak begeistert. Anstatt sich einen Fahrradanhänger selbst zu bauen entschied er sich für einen reacha SPORT mit extra Bow. Sein Fazit zum reacha:"Geniales Teil. Durchdachte Konstruktion. Super flexibel anpassbar an den gewünschten Einsatz. Guter Fahrkomfort. Beste Verarbeitungsqualität".

Der reacha ermöglicht Jörg Knorr seitdem seine Abenteurer flexibler zu gestalten und mit SUP und Kajak Orte zu entdecken, die er ohne den reacha niemals erreicht hätte

Fahrradanhänger für Angler und den Strand

Die Reise durch Norddeutschland


Mit Ape und reacha auf Spot-Suche

Wieder sitze ich in meinem Dreirad, das ich jetzt nach Usedom, nahe der polnischen Grenze steuere. Logistisch etwas anspruchsvoller ist mein SUP-Törn von Koserow zum Campingplatz nahe Lütow. Auf besagtem Campingplatz habe ich das Faltrad samt reacha Fahrradanhänger stehen lassen und bin nun mit der Ape auf der Suche nach einem geeigneten Startplatz, um das Achterwasser zu queren.

Bodo, ein Local und Mitglied des Hafenvereins in Koserow, lässt mich mein Board ins Wasser setzen und verabschiedet mich mit einem eher freundlich als kritisch klingendem „Mach kein Scheiß da draußen“.

Nicht um sonst habe ich mir mit Koserow als Startpunkt einen Südwest-Kurs ausgesucht. Leichter Rückenwind aus Nordost gibt zusätzlichen Schub. Etwa 12 Kilometer liegen vor meinem Bug. Auf dem Brett zu stehen, dabei sacht vom Wind geschoben zu werden und sich so einen 360 Grad-Panoramablick über das Achterwasser zu erschließen hat schon etwas Privilegiertes.

„Das muss ausgekostet werden“, sage ich mir, drossle mein Reisetempo und stehe nach fünf Kilometern auf der Insel Görmitz.

Fahrradanhänger von reacha auf dem See mit SUP

Mit Faltrad und reacha

Bei Gegenwind könnte das Achterwasser einem unbekümmerten Stand Up Paddler schnell die kalte Schulter zeigen. Das haben auch schon andere Freizeitkapitäne am eigenen Leib zu spüren bekommen, wie mir Bodo berichtete, als ich mein Brett im Hafen aufgepumpt habe. Knapp drei Stunden sind vergangen. Eine Badepause nur kurz vor dem Ziel war noch nötig. Andernfalls hätte Überhitzung gedroht. Das hat noch keinem Motor gut getan.

Die letzten Paddelschläge geben gerad noch genug Vortrieb, um fast lautlos den Zielstrand zu erreichen. Brett auf den Fahrradanhänger, Paddel verzurrt und ab geht die Post über Land mit dem Rad zurück nach Koserow. Etwa 18 Kilometer muss ich stramm in die Pedalen treten und komme dabei deutlich stärker ins Schwitzen, als vor dem Wind auf dem Achterwasser.

Als ich in Koserow wieder vor dem Hafenzaun stehe und damit beschäftigt bin, Board, Faltrad und Fahrradanhänger zu verstauen, will es der Zufall, dass auch Bodo wieder auftaucht. „Donnerwetter, schon wieder da“, staunt er. Ich: „Jo, lief besser, als ich dachte.“ Nach etwas Smalltalk reibt Bodo sich den Stoppelbart, schaut besorgt in den jetzt zugezogenen Himmel und bietet mir an, im Vereinsheim zu übernachten: „Soll noch ein Gewitter geben. Brauchst dein Zelt nicht aufstellen. Kannst drinnen pennen.“

Fahrradanhänger für Angler und den Strand

Das Ende einer Reise

Vor, während und nach meiner Slow-Motion-Reise war der reacha-Anhänger mehrfach im Einsatz und musste beweisen, dass er mir zuverlässig folgt ohne zu Murren. Um es kurz zu machen: Das Teil ist genial vielseitig. Der Anhänger ist nicht zuletzt durch seine Verstellbarkeit multifunktional einsetzbar und zeigte bisher keinerlei Ermüdungserscheinungen. Zerlegt benötigt er nicht viel Lagerplatz und kann ohne Werkzeug schnell montiert und hinter das Bike gespannt werden. Mein Fazit: Der kann was!

Fahrradanhänger für Angler und den Strand

Darf auf dem Campingplatz nicht fehlen, der reacha SPORT

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